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„Wie schön bist du und wie reizend, du Liebe, Tochter aller Wonnen"

Bibel, Hohelied Kap. 7, Vers 7

Gleich in den ersten Kapiteln der Bibel steht, dass Gott den Menschen als sein Abbild, als Mann und Frau geschaffen hat. Er segnet sie und beauftragt sie mit der Gestaltung der Welt. Und: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: [...] es war sehr gut." (Bibel, Genesis Kap. 1, Vers 31). Das bedeutet auch, dass Sexualität ein Teil der Schöpfungswirklichkeit ist. Sie gehört zum Menschen, ist wichtig für die Beziehung eines Paares und sogar ein Teil der Ebenbildlichkeit Gottes. Gott schafft Leben und segnet die Beziehung. Deshalb dürfen wir stolz auf unseren Körper und auf seine Möglichkeiten sein.

Paradiesisch sind auch die poetischen Beschreibungen der Liebe zwischen Mann und Frau, die wir im Hohen Lied des Alten Testaments finden. Dort gibt es wunderbare Bilder für die erotische Begegnung der Liebenden, für ihre Sehnsucht und Suche nach dem Geliebten. Die körperliche Schönheit wird besungen und die Nähe des anderen genossen. „Wie schön bist du und wie reizend, du Liebe voller Wonnen". (Bibel, Hohelied Kap. 7, Vers 7)

Papst Franziskus sagt es mit den Worten: „Gott liebt das frohe Genießen seiner Kinder“ (Papst Franziskus)

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